Schulaula wurde zum "kleinen Marktplatz der Kulturen"

Es waren harte und einschränkungsreiche Monate für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium der Regionalen Schule „Friedrich Rohr“, doch sie haben sich gelohnt. Vor etwa einem halben Jahr begannen die Umbaumaßnahmen im Dachgeschoss der ehrwürdigen Schule. Aus der ehemaligen Aula wurde ein „kleiner Marktplatz der Kulturen“, der am 12. Juni feierlich eingeweiht werden konnte.

 

 

 

 

 

 

 

Zu diesem besonderen Anlass hatten sich die Schülerinnen und Schüler auch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Und so gab es keine langweilige Rede mit unendlich langer Aufzählung der einzelnen Gewerke, sondern die Kinder selbst erzählten in Liedern, Geschichten und Tänzen den Fortgang der Bauarbeiten. Eine tolle Idee, die ganz besonders bei den anwesenden Gästen mit viel Applaus für die einzelnen Programmpunkte bedacht wurde. Zudem hatten die Mädchen und Jungen für die Anwesenden eine persönliche Überraschung vorbereitet – ein kleines Stück Rohr, bunt bemalt und signiert sollte das symbolische Zeichen für ein Stückchen „Rohrschule“ und somit Erinnerung und Dankeschön sein.

 

 

 

 

 

 

 

Zu den wichtigsten Umbaumaßnahmen des durch die LEADER Aktionsgruppe Südwestmecklenburg geförderten Projektes gehörten die Erneuerung des Fußbodens, die Herstellung der Wand- und Deckenoberflächen nach historischen Farbbefunden sowie die Aufarbeitung und Erneuerung von Innentüren. Verdunklungselemente und Akustikplatten zur Verbesserung des Raumklangs wurden zusätzlich eingebaut. Zusätzliche Leuchten sowie Beamer und Leinwand komplettieren den neuen Raum, der künftig sowohl für den Musikunterricht als auch für schulische und außerschulische Projekte genutzt werden soll. Zu den Arbeiten in der Aula kamen aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen der Einbau eines zweiten Rettungswegs vom Dach- in das 1. Obergeschoss sowie neuer Rauch- und Brandschutztüren. Die Gesamtkosten des Projektes betrugen 175.000 Euro von denen 117.647 Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes bereitgestellt wurden.

 

 Zur offiziellen Einweihung war neben zahlreichen Stadtvertretern und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen auch Bürgermeister Stefan Sternberg eingeladen. Und er kam natürlich nicht mit leeren Händen. So überreichte er Schulsprecherin Julia Schleiff und Schulleiterin Jutta Bloßfeld eine Karaoke-Ausrüstung mit dazugehöriger Konsole. Möge also künftig ganz viel Kultur und vor allem Freude an der Arbeit miteinander in den Raum einziehen.

Diana Ottoberg