Grabow setzt auch weiterhin auf Städtbaufördermittel

Mit dem Instrument Städtebauförderung können Bund, Land und Kommunen eine nachhaltige Stadtentwicklung gemeinsam voranbringen. Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg sieht darin nicht nur die Förderung notwendiger Maßnahmen, sondern eine finanzielle und fiskalische Hebelwirkung. „Es geht auch um gesellschaftliche Wirkungen, die damit verbunden sind. Wir wollen unsere Stadt beleben und somit lebenswert machen. Ein gut erhaltener bzw. sanierter Stadtkern fördert den Einzelhandel und macht eine Stadt somit auch attraktiv für größere Investitionen. Aus diesem Grund sind wir natürlich bestrebt, so viel wie möglich im Rahmen der Städtebauförderung zu schaffen, solange der Bund uns als Kommune dabei noch unterstützt.“

Im Jahre 1991 wurde auch in Grabow das Startzeichen zur Altstadtsanierung gesetzt. Seit dem sind rund 30,7 Mio. €  (Stand 08.2013) Städtebaufördermittel für die Sanierungsmaßnahme „Stadtkern“  bewilligt worden, davon wurden bisher etwa 27,6 Mio. € für Sanierungsvorhaben ausgegeben.

Des Weiteren beteiligte sich die Stadt Grabow mit  zusätzlichen kommunalen Eigenmitteln  in Höhe von  über 2 Millionen Euro an der Sanierung von Einzelvorhaben. Gefördert wurden bisher unter anderem Hochbaumaßnahmen im Eigentum der Stadt und privater Eigentümer, Straßen, Wege und Plätze im Sanierungsgebiet sowie Maßnahmen der Vorbereitung/Planung und Dokumentation der städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen in der Stadt.

Auch das Rathaus und das Museum, die Schaumanufaktur oder der Turm am Hafen wurden u.a. mit Unterstützung aus der Städtebauförderung saniert.

Auch in diesem Jahr erhält die an der Elde gelegene Stadt noch einmal 1 Million Euro aus der Städtebauförderung. Aus den Mitteln sollen Sanierungsprojekte wie die Rathausgasse, die Marktstraße 5 mit Durchgang zur Rosestraße oder die Canalstraße 3 bewältigt werden. Zudem sind für 2014 die Marktplatzgestaltung sowie die Sanierung der Großen Straße 13,  eine Ordnungsmaßnahme an der Canalstraße  15  geplant. Auch sollen private Modernisierungsmaßnahmen, als umfassende Sanierungen oder auch als kleinteilige Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden.

Bürgermeister Stefan Sternberg ist überzeugt davon, dass es sich bei dem Programm um ein nachhaltiges Förderprogramm in die Zukunft handelt. Gerade in Zeiten schwacher Investitionsmittel, die den Städten und Gemeinden noch zur Verfügung stehen, sind solche Fördermöglichkeiten nahezu ein Geschenk, das es zu nutzen gilt. Das hat auch die Stadtvertretung von Grabow erkannt und seine Prioritäten für investive Maßnahmen entsprechend gesetzt. „Gerade die Wohnungen im Sanierungsgebiet unser Stadt sind mehr denn je gefragt, was der Leerstand von unter 1 Prozent deutlich zeigt. Es lohnt sich also hier zu investieren. Und so lange es Städtebaufördermittel vom Bund gibt, werden wir auch private Investoren entsprechend unterstützen. Zum Wohle einer belebten Innenstadt und damit auch zum Wohle aller, die hier leben.“, so Sternberg abschließend.  Diana Ottoberg

 

 

 

 

 

 

Das Gebäude in der Großen Straße 13 soll Dank der Städtebauförderung schon bald wieder im alten neuen Glanz erstrahlen.