Zukunftskonferenz mit Bürgerbeteiligung

Vom ich zum Wir

Grabow setzt mit Zukunftskonferenz auf Bürgerbeteiligung

In Grabow bewegt sich etwas, das merkt man nicht nur beim Blick in die Zeitung. Viele Ideen wurden in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht. Dazu gehört auch die Umsetzung eines regionalen Entwicklungskonzeptes, das mit professioneller Unterstützung von außen vorhandene Stärken verbessern und Wege in die Zukunft aufweisen soll.

In diesem Zusammenhang fand am vergangenen Samstag eine Zukunftskonferenz statt, zu der 35 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Handel, sozialer Einrichtungen sowie Vereinen und Verbände eingeladen waren. „Die Zukunft und ihre positive Entwicklung einer Kleinstadt ist maßgeblich abhängig davon, welche Vorteile sie im Vergleich zu anderen Städten für Gäste, sowie vorhandene und auch künftige Bewohner und Unternehmen bietet. Grabow ist dabei schon heute sehr gut aufgestellt, aber wir wollen die vorhandenen Stärken Grabows weiter stärken und neue Highlights schaffen. Dazu sind aus allen Bereichen unserer Bevölkerung Ideen, Meinungen und Wünsche gefragt, die dann in ein zu entwickelndes Einzelhandels- und Innenstadtkonzept einfließen sollen.“, erklärt Bürgermeister Stefan Sternberg.


 

In Arbeitsgruppen wurden zu sechs verschiedenen Themenschwerpunkten Ideen und Visionen zusammengetragen.

 

 

Unter der Moderation von Britta und Carsten Kremke von der Kremke mediaworks GmbH galt es für die Teilnehmer in Arbeitsgruppen gemeinsam Visionen für Grabow zu entwickeln. Dabei ging es vor allem um die Themen: Bürgerprojekte/Ehrenamt, Orte der Begegnung, Sicherheit und Sauberkeit, Handel und Bürger rücken enger zusammen, Regionale Produkte entwickeln, identifizieren, vermarkten sowie neue Angebote für ausgewählte Zielgruppen. In einer kleinen Einführungsrunde wurde schnell klar, Grabow hat vieles zu bieten, doch gerade im Bereich Tourismus gibt es regional große Konkurrenz. Daher stand die Frage im Raum: „Was hat Grabow zu bieten, was andere nicht haben?“. Schnell wurde klar, Grabow ist so wie es ist, einzigartig. Keine großen Ketten, die es zu einer Klone-Town machen. Und so hieß das Motto des Tages „Von der Klone-Town zur Home-Town“. Grabow als Heimatstadt mit Einwohnern, die sich mit ihrer Stadt identifiezieren und dadurch bereit sind etwas für sie zu tun. Denn dass es ohne ehrenamtliches Engagement nicht geht, wurde in den Gesprächsrunden der einzelnen Arbeitskreise schnell klar.

 


 

Mit Hilfe von farblichen Punkten konnte jeder Teilnehmer seine Prioritäten zu den zusammengetragenen Ideen vergeben.

 

 

„Ich war begeistert, mit wie viel Engagment und Ideenvielfalt die Leute an die Sache heran gegangen sind. Jeder brachte seine Vorstellungen und Wünsche mit ein, wodurch auch eine lebhafte Diskussion entstand. Toll. Und ich denke, wenn wir nur einen Teil der Ideen umsetzen können, haben wir Grabow ein ganzes Stück weiter gebracht.“, so Sternberg weiter. Neben Projektideen und vielen kleinen Dingen, mit denen man Grabow und das Leben darin noch weiter verbessern kann, wurde eines ganz deutlich: Es geht nur, wenn alle mitmachen, wenn man aufhört nur für sich zu denken. „Vom ich zum Wir“ – so der Grundtenor aller Beteiligten.

Damit die Visionen tatsächlich Gestalt annehmen können, wurden die nun in Angriff zu nehmenden Aufgaben am Ende zu einer „to do it“-Liste zusammengestellt und erste Verantwortlichkeiten verteilt. In ein paar Wochen soll es dann ein zweites Treffen geben, auf dem vielleicht schon erste Schritte aufzeigt werden können. 

 

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